Part 1: Wie sieht mein SmartHome aus? Meine ersten Schritte

Mein SmartHome ist über 7 Jahre gewachsen. Angefangen habe ich mit einem Raspberry Pi 3. Darauf lief damals FHEM. Ein tolles Projekt mit dem man unglaublich viele Komponenten einbinden kann. Die Community war/ist sehr groß. Es gab sehr viele Module welche die Komponenten gesteuert haben. Mein SmartHome konnte ich aufbauen.

Allerdings ist das Design sehr in die Jahre gekommen und eher abschreckend. Auch die Benutzerfreundlichkeit ist verbesserungswürdig. So müssen alle Automatismen mit Perl programmiert werden. Ziemlich schwierig für den Laien.
Im Laufe der Zeit habe ich einige Sensoren hinzugefügt. So ist mein Smarthome auf sehr viele 433Mhz Sensoren angewachsen.

Mit Funkbewegungsmeldern, Thermometern, Tür- und Fensterkontakten und anderen Komponenten ist das System stetig gewachsen. Im Laufe der Jahre sind mir einige Fehler unterlaufen.

FHEM aus alten Zeiten

Meine ersten Fehler in mein SmartHome

So habe ich es von Anfang an versäumt, die Komponenten ordentlich und strukturiert zu dokumentieren. Irgendwann war das Chaos vorprogrammiert. Eines Tages ist meine Datenbank abgestürzt und alles war zerstört. Die ganze Arbeit war verloren. Bis ich leider ein Backup gemacht habe, was leider schon sehr lange her ist. Aus Fehlern lernt man.

Kurz nachdem ich alles wieder aufgebaut hatte, kam ich mit dem ioBroker in Kontakt. Zuerst war ich etwas zurückhaltend. Wahrscheinlich, weil ich wieder endlos viel Zeit mit dem Aufbau verbracht hatte. Meine Komponenten waren damals noch von 433 MHz Frequenzen auf Wlan oder 866 MHz Band umgestellt.

Aber das Interesse hat mich gepackt und nach einigen Abstürzen des Raspberry Pi war es Zeit für etwas Neues.


Neue Hardware, mein SmartHome Setup

Nach einigen Recherchen bin ich auf den Intel NUC gestoßen. Ein kleiner Desktop PC, welcher genug Leistung für die Zukunft hatte. Diesen konnte ich noch günstig gebraucht kaufen, welcher bis heute vorsichtig arbeitet.

Da zu dieser Zeit noch FEHM bei mir lief und ich den ioBroker testen wollte, suchte ich nach einer Lösung beides gleichzeitig laufen zu lassen. Beides zusammen auf dem Intel NUC unter Debian zu installieren fand ich nicht wirklich gut.

Proxmox

Insbesondere das schnelle Erstellen von Containern und deren Backup (ich erinnere mich an die vielen Rückschläge) hat mich dazu bewogen, Proxmox zu installieren. Proxmox ist eine Open-Source-Virtualisierungsplattform, die auf Debian basiert. Kurz und einfach erklärt kann man damit mehrere Rechner visualisieren. Diese sind in wenigen Minuten eingerichtet und jedes System kann einzeln in einem Container laufen. So können keine Komplikationen oder Abhängigkeiten von verschiedenen Diensten entstehen.

Erste Schritte mit dem ioBroker in mein Smarthome

So konnte ich den ioBroker ohne Probleme testen. Nach kurzer Einarbeitung und dem Kennenlernen der Blockly Scripterstellung war klar, dass ich einige Komponenten von FHEM umziehen werde.

Gesagt getan. Nach einigen weiteren Wochen und Skripterstellungen war klar. Ich lösche meine FHEM Konfiguration und stelle komplett auf den ioBroker um.

Der Umzug

Der Umzug war wirklich problemlos. Innerhalb weniger Tage war alles übertragen und da die Programmierung mit Blockly viel einfacher und intuitiver ist, konnte ich meine bestehenden FHEM Scripte überarbeiten und verbessern.

SmartHome Aufbau meine Adapter

Backups

Es war schnell klar, dass ich diese Arbeit nicht noch einmal machen wollte. Da ich täglich am SmartHome Aufbau gearbeitet hatte, brauchte ich ein tägliches Backup. Dafür hat Proxmox eine wunderbare Backuplösung integriert. Hier kann man Backups zeitlich planen, neben einem vollständigen Backup kann man auch Snapshots erstellen, mit denen man schnell zu einem vorherigen Stand zurückkehren kann. Gerne mehr dazu in einem der nächsten Posts.

Meine aktuelle Konfiguration für mein Smarthome

Mittlerweile läuft mein System seit einigen Jahren stabil, neben dem ioBroker läuft bei mir noch eine FHEM-Instanz. Hier habe ich noch ein paar Sachen am Laufen, die dort besser laufen. In der Zeit habe ich noch HomeAssistant und ein paar andere Dienste getestet und bin sehr zufrieden.

SmartHome Aufbau - Proxmox

Im nächsten Teil erzähle ich, welche Komponenten ich damals integriert hatte, welche jetzt laufen und was ich daraus gelernt habe.


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